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Moderne Sklaverei verhindern

Author: Glencore | Datum: 12/04/2021

Glencore toleriert keinerlei Form von Zwangs- oder Kinderarbeit. Wir engagieren uns dafür, diese in unseren Betrieben und Lieferketten zu verhindern. In unserer Stellungnahme zur modernen Sklaverei 2019 erläutern wir die Massnahmen, die wir hierfür treffen. 

Zusammenarbeit mit Lieferanten

Glencore ist eines der bedeutendsten Rohstoffunternehmen der Welt. Wir verfügen über Betriebe an rund 150 Standorten in 35 Ländern und fördern und vermarkten über 60 Rohstoffe auf eine verantwortungsvolle Weise. Aufgrund der Vielfalt unserer Aktivitäten ist es umso wichtiger, dass wir weiterhin an einem umfassenden Ansatz bei der Identifizierung und Bekämpfung von Risiken für die Menschenrechte arbeiten. 

Unsere Industriebetriebe werden von über 38’000 Lieferanten weltweit unterstützt. Gemeinsam engagieren wir uns für eine verantwortungsvolle Beschaffung in der gesamten Lieferkette. 2019 haben wir unsere Lieferantenstandards (Supplier Standards) veröffentlicht, in denen wir die Erwartungen darlegen, die wir an unsere Lieferanten in Bezug auf ethische Geschäftspraktiken, Sicherheit und Gesundheit, Menschenrechte, Arbeitnehmerrechte sowie auf Umwelt und Gemeinden stellen. Wenn Lieferanten diesen Standards nicht entsprechen, arbeiten wir mit ihnen zusammen, um ihre Leistung zu verbessern. Verstossen sie gegen geltendes Recht, weigern sie sich aktiv oder unterlassen sie es, angemessene und zeitnahe Anstrengungen zur Umsetzung der vereinbarten Abhilfemassnahmen zu ergreifen, behalten wir uns das Recht vor, die Geschäftsbeziehung mit diesen Lieferanten zu beenden oder auszusetzen.

Unterstützung der lokalen Wirtschaft 

Einer der wertvollsten Beiträge, den wir zur Verhinderung moderner Sklaverei leisten können, ist es, die lokale Wirtschaft zu stärken. 2019 flossen 75% unserer globalen Beschaffungsausgaben an Lieferanten und Vertragspartner in den Ländern, in denen wir tätig sind. Im gleichen Jahr profitierten über 160’000 Menschen von unseren Investitionen in die Entwicklung von Betrieben und in wirtschaftliche Diversifikation. 

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Eine gemeinsame Anstrengung

Wir bemühen uns, auf jeder Stufe unseres Geschäfts die Risiken für Menschenrechte zu erkennen und sie proaktiv anzugehen. Wir erwarten von unseren Führungskräften, dass sie starke Vorbilder für integres Handeln sind und eine ethische Kultur fördern, die die Würde und Gleichheit aller Menschen respektiert. Wir haben spezielle Kanäle für unsere Anspruchsgruppen, damit sie anonym Bedenken oder Beschwerden äussern können – auch solche in Bezug auf moderne Sklaverei. Mitarbeitende, die direkt für die Um- und Durchsetzung von Menschenrechten verantwortlich sind – wie etwa diejenigen, die in unseren Betrieben im Sicherheitsbereich arbeiten – werden entsprechend internationalen Menschenrechtsstandards fortgebildet. 

Moderner Sklaverei ein Ende zu setzen, ist eine kontinuierliche Aufgabe – und sie muss gemeinsam angegangen werden. Wir nehmen an diversen internationalen Initiativen teil, welche zum Ziel haben, Gefahren für die Menschenrechte zu bekämpfen. Zu diesen Initiativen gehören etwa die Fair Cobalt Alliance und die Responsible Minerals Initiative.

Wir sind uns bewusst, dass nach wie vor Arbeit vor uns liegt, um die Risiken moderner Sklaverei in unserer Organisation und unserer Lieferkette zu identifizieren und zu bewältigen. Worauf wir unsere Bemühungen konzentrieren und welche Fortschritte wir bereits gemacht haben, erfahren Sie in unserer Stellungnahme zur modernen Sklaverei 2019 ( auf Englisch). 

Grundsätze, die wir befolgen
UN Global Compact
International Council on Mining and Metals
(ICMM)

Internationaler Verband für Bergbauunternehmen

Prinzip 1

Unternehmen sollen den Schutz der internationalen Menschenrechte unterstützen und achten

Menschenrechte
Prinzip 2

Unternehmen sollen sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen.

UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung
Keine Armut
Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Weniger Ungleichheiten
Partnerschaften zur Erreichung der Ziele