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Nutzung erneuerbarer Energien

Author: Glencore | Datum: 08/04/2021

Wie wir die Kohlenstoffbilanz unseres Unternehmens verbessern

2019 stammten knapp 13% der in unserem Unternehmen verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen. Unser Ziel ist es, bis 2050 ein klimaneutrales Unternehmen zu sein.

Verwendung neuer Energiequellen

Glencore anerkennt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel des Zwischenstaatlichen Ausschusses der Vereinten Nationen für Klimaänderungen (IPCC). Wir sind stolz darauf, dass unsere Produkte, den Übergang in eine kohlenstoffreduzierte Wirtschaft unterstützen und arbeiten daran, auch unseren eigenen ökologischen Fussabdruck zu reduzieren. 

Schon jetzt nutzen wir Wasser- und Windkraftprojekte erfolgreich, um gewisse Standorte  mit Energie zu versorgen und die lokalen Gemeinden zu unterstützen. 2019 haben wir in unserer Raglan-Mine im Norden Kanadas eine zweite Windkraftanlage ans Netz angeschlossen. Zwei weitere Anlagen mit einer Gesamtleistung von sechs Megawatt sind im Bau. Damit sollen die jährlichen CO2-Emissionen um 7'200 Tonnen reduziert und mehr als sechs Millionen Liter Diesel pro Jahr eingespart werden. Dies verbessert die Kohlenstoffbilanz der Raglan-Mine und erleichtert auch die künftige Verwendung von Elektrofahrzeugen in der Mine. 

Windkraftanlagen der Raglan-Mine in Quebec, Kanada

In der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) haben wir die Modernisierung des grössten Wasserkraftwerks des Landes unterstützt – dieses wir auch einen Teil unseres Energiebedarfs decken. Das Projekt wurde 2020 abgeschlossen und hilft der DR Kongo, die Energie zu generieren, die es für die sozioökonomische Entwicklung seiner Gemeinden braucht. Das Land ist darüber hinaus einer der wichtigsten Produzenten von Kobalt, einem Metall, das für viele kohlenstoffarme Technologien essenziell ist. Indem wir den Zugang zu erneuerbaren Energien in der DR Kongo verbessern, helfen wir, auch den ökologischen Fussabdruck der Kobaltproduktion zu verringern.

Schutz der lokalen Umwelt

Doch auch erneuerbare Energien können einen Einfluss auf die lokale Umwelt haben und dieser muss berücksichtigt werden. Unser Kazzinc-Betrieb in Kasachstan bezieht einen Grossteil der Energie aus Wasserkraft. 2019 ging Kazzinc eine Partnerschaft mit dem staatlichen Fischereiforschungszentrum ein, um die Biodiversität im Stausee zu messen, aus dem das Kraftwerk Bukhtarma seine Energie generiert. Infolge des Projekts wurden Massnahmen getroffen, die die natürlichen Ressourcen wiederhergestellt sowie die Flora und Fauna unterstützt haben. Hierzu gehörten beispielsweise die Kontrolle der Fischbestände und die Suche nach Möglichkeiten, die Fische vor dem Wasserkraftwerk zu schützen. Kazzinc unterstützte die Aufzucht und Auswilderung von mehr als 900'000 Karpfen in den Stausee.

Weitere Informationen über die von uns ergriffenen Massnahmen zum verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt finden Sie in unserem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht.  

Solarmodul am Lake McDonald, Australien