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Weltgesundheitstag 2021

Author: Glencore | Datum: 07/04/2021

Gesundheit für alle

Der diesjährige Weltgesundheitstag steht unter dem Motto «Aufbau einer gerechteren, gesünderen Welt» und unterstützt den Zugang zu Gesundheitsdiensten und den Covid-19-Impfstoffen – für alle.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist darauf hin, dass Covid-19 die Ungleichheit in der Gesundheitsversorgung aufgezeigt habe. Regionen, die der Krankheit stärker ausgesetzt seien, hätten weniger Zugang zu qualitativ hochwertigen Gesundheitsdiensten.

Bei Glencore sind wir uns dieser Realität bewusst. Viele unserer Standorte befinden sich in der Nähe von Gemeinden, die gefährdet sind und denen es an den notwendigen Gesundheitsdiensten mangelt. Um diese Ungleichheit zu bekämpfen, unterstützen unsere Betriebe auf der ganzen Welt diverse Programme. Erfahren Sie hier mehr dazu.

Südafrika – Hilfe für abgelegene Gemeinden in der Provinz Nordkap

Während der Pandemie hat Glencore Alloys in Südafrika die Organisation Re-Action! unterstützt. Sie arbeitet seit vielen Jahren an Gesundheitsprojekten in der Gemeinde Mier, einer der ödesten Gegenden des Nordkaps mit nur 7000 Einwohner. Viele der dort lebenden Menschen sind arm und arbeitslos und leben weit entfernt von den Dienstleistungen, die sie benötigen. Re-Action! setzt hier an und betreibt eine mobile Klinik und ein Gemeindeprogramm, um den Bewohnerinnen und Bewohnern den Zugang zur medizinischen Grundversorgung zu erleichtern und um sie auf HIV, Aids und Tuberkulose zu testen und zu behandeln. 

Wir unterstützen Re-Action! und sein Hilfsprogramm für Nahrungsmittel für die Khomani-San-Gemeinschaft und haben umgerechnet über CHF 5000 für den Kauf lebenswichtiger Güter gespendet.

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Peru – Infektionen vorbeugen, Gesundheitsvorsorge stärken

Während der Pandemie hat Peru eine der höchsten Übersterblichkeitsraten der Welt zu verzeichnen, was zum Teil auf das schwache Gesundheitssystem des Landes zurückzuführen ist.

Als Reaktion darauf hat unsere Antapaccay-Kupfermine in der Provinz Espinar umgerechnet knapp CHF 1.5 Mio in die Region investiert. Der Beitrag wurde dazu benutzt, die Ausbreitung des Virus zu verhindern, das öffentliche Gesundheitssystem zu stärken, gefährdeten Gemeindemitgliedern zu helfen und die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen.

Antapaccay hat eine medizinische Sauerstoffanlage für das Espinar-Krankenhaus finanziert und weiteres dringend benötigtes Material wie Krankenhausbetten, speziell modifizierte Tragen sowie mechanische Beatmungsgeräte gespendet. Ausserdem wurden mehr als 15’500 Lebensmittelkörbe an bedürftige Familien verteilt und Desinfektionskampagnen durchgeführt, um neue Infektionen zu verhindern.

Kasachstan – PCR-Testlabor für die Gemeinde

Kazzinc ist das grösste Bergbau- und Metallurgieunternehmen in der Region um Ust-Kamenogorsk in Kasachstan und ist sich seiner Verantwortung gegenüber der lokalen Gemeinde bewusst – dies mehr denn je während der Covid-19-Krise.

Im November letzten Jahres wurde dank einer Spende von Kazzinc ein voll ausgestattetes Testlabor im medizinischen Zentrum der Region eröffnet, um PCR-Tests durchzuführen. Das Testlabor entlastet die anderen Tetlabore in Ust-Kamenogorsk und beschleunigt die Auswertung der Tests .

Andere Gesundheitsinitiativen von Kazzinc umfassen den Kauf von Beatmungsgeräten für das städtische Krankenhaus in Ridder, 125 Sauerstoffkonzentratoren für andere Krankenhäuser in der Region sowie Lebensmittel, Fernsehgeräte und Wasserkühler für das medizinische Personal an vorderster Front.

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Australien – Schnellere Testergebnisse in abgelegenen Gebieten

Unser Team in Australien hat über unseren speziell eingerichteten Covid-19 Community Support-Fonds umgerechnet über eine halbe Million Franken für das Impfstoffentwicklungsprogramm der University of Queensland beigesteuert. Ausserdem hat es umgerechnet über CHF 30'000 für Covid-19-Testgeräte im Spital in Mount Isa zur Verfügung gestellt. Diese Spende ermöglicht es der abgelegenen Gemeine, lokale Tests durchzuführen und so den Zeitrahmen für Testergebnisse drastisch reduzieren. Denn vorher mussten die Proben zur Analyse entweder nach Brisbane oder Townsville geflogen werden. Infolge der Verringerung der Flüge in die Region kam es hierbei zur Verzögerungen von bis zu dreieinhalb Tagen. Mit der neuen Ausrüstung liegen die Ergebnisse innerhalb von drei Stunden vor.

Kanada – Mobiles PCR-Labor der Bergleute entlastet Provinz

In Kanada haben wir uns mit dem Bergbauunternehmen Vale zusammengetan, um ein mobiles Covid-19 PCR-Testlabor in Sudbury, Ontario, in der Nähe unseres Betriebs Sudbury Integrated Nickel Operations einzurichten und zu betreiben.

Das mobile Labor ermöglicht es uns, PCR-Tests für Mitarbeitende und deren Familienangehörige sowiefür Personen ohne Symptome durchzuführen. Letztere würden ansonsten nicht für einen Test durch das öffentliche Gesundheitswesen in Frage kommen. Dank dem Labor können wir mithelfen, das Virusübertragungsrisiko zu minimieren und die Provinz in Bezug auf die Testkapazität zu entlasten. Dies ist gerade jetzt von zentraler Bedeutung, da Ontario die dritte Welle der Pandemie erlebt und es einen Rückstau an Testergebnissen in der Region gibt.

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