Produktionsbericht 1. Halbjahr 2020

Author: Glencore | Datum: 31/07/2020

Heute haben wir unseren halbjährlichen Produktionsbericht veröffentlicht. In diesem Blog-Artikel finden Sie ein Video und Highlights dazu.

Insgesamt hat Glencore im ersten Halbjahr inmitten der aussergewöhnlichen Herausforderungen durch COVID-19 eine starke Geschäftsperformance geliefert, die sowohl die Fähigkeit als auch das Engagement unserer Teams widerspiegelt, sich diesen schwierigen Bedingungen anzupassen. Als verantwortungsbewusstes Unternehmen hatte die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden und Gemeinden, in denen wir tätig sind, für uns oberste Priorität.

 

Obwohl einige unserer Betriebe im Einklang mit nationalen und regionalen Richtlinien temporär ausgesetzt wurden oder wo unsere Risikobewertung eine Aussetzung als angemessen einschätzte, konnte die Mehrheit unserer Anlagen relativ normal weiterarbeiten. Ich freue mich insbesondere über die starke operative Leistung in Katanga, wo das Ramp-Up wie erwartet verläuft und die geplante Kapazität bis Ende 2020 erreicht werden soll.

 

Auch unser Marketinggeschäft hat sich erfolgreich der Herausforderung gestellt und robuste antizyklische Einkünfte erzielt. Dank einer hervorragenden Performance in diesem ersten Halbjahr können wir unsere EBIT-Erwartung für 2020 jetzt im oberen Bereich unserer Zielspanne von 2,2 Mrd. US$ bis 3,2 Mrd.US$ ansetzen.

 

Vorerst bleiben wir den anhaltenden Herausforderungen, welche COVID-19 mit sich bringt, gegenüber wachsam. Während wir erwarten, dass unser operativer Cashflow robust bleibt, behalten wir unsere bewährte Fähigkeit bei, uns schnell an veränderte Marktbedingungen anpassen zu können.

Ivan Glasenberg, CEO

Wichtige Produktionszahlen

  • Die Eigenproduktion von Kupfer lag bei 588’100 Tonnen und ist damit um 74’900 Tonnen (11 %) tiefer als in H1 2019, was hauptsächlich daran lag, dass Mutanda in der Zeit auf Wartungsbetrieb umgestellt wurdeheruntergefahren war, dass bei Antapaccay geringere Erzgehalt erwartet werden sowie dass die kurzfristigen Auswirkungen des durch Covid-19-bedingten Stillstands von Antamina teilweise durch einen höheren Durchsatz bei Collahuasi aufgefangen wurde.
  • Die Eigenproduktion von Zink lag bei 550’100 Tonnen und entspricht damit dem ersten Halbjahr in 2019, was sich aus dem höheren Erzgehalt in den kanadischen Minen und einigen vorübergehenden Covid-19-bedingten Unterbrechungen bei Antamina und anderen südamerikanischen Unternehmungen erklärt.
  • Die Eigenproduktion von Nickel lag bei 55’200 Tonnen und damit gleichauf mit dem ersten Halbjahr in 2019, was an einer starken Geschäftsperiode bei Murrin lag, die die verzögerte Lieferung von Matte von der Sudbury-Schmelzhütte an die Nikkelverk-Raffinerie ausglich.
  • Die zurechenbare Ferrochromproduktion lag bei 466’000 Tonnen und ist damit um 333’000 Tonnen (42 %) tiefer als im ersten Halbjahr 2019, was in erster Linie am landesweiten COVID-19-Lockdown in Südafrika während März und April lag. Am 1. Mai gab es einen teilweisen Neustart der Verhüttungsaktivitäten und wir gehen davon aus, dass gegen Ende von Q3 weitere Kapazitäten wieder hochgefahren werden. 
  • Die Kohleproduktion lag bei 58,1 Mio. Tonnen und ist damit um 10,1 Mio. Tonnen (15 %) tiefer als im ersten Halbjahr in 2019, was in erster Linie auf die Betriebsunterbrüche wegen COVID-19 in Kolumbien zurückzuführen ist. 
  • Die Abnahmerechte-Ölproduktion lag bei 2,6 Mio. Barrel und ist damit um 0,4 Mio. Barrel (17 %) höher als im ersten Halbjahr 2019. Dies ist vor allem durch die neu erschlossenen Quellen in Äquatorial-Guinea und Kamerun zustande gekommen, die die Covid-19-bedingte Aussetzung der Aktivitäten im Tschad auszugleichen halfen.

Mehr Details finden Sie im vollständigen Bericht, der hier herunterladen werden kann (ENG). 

Kupfer

Kobalt

Zink

Nickel

Ferrochrom

Kohle

Öl