Glencore veröffentlicht das Modern Slavery Statement 2021

veröffentlicht: 30/06/2022

Baar, Schweiz
30. Juni 2022

Glencore hat heute auf ihrer Website ihr jährliches Modern Slavery Statement veröffentlicht (in Englisch). Wir verpflichten uns weiterhin, moderne Sklaverei und Menschenhandel in unseren Betrieben und Lieferketten zu verhindern.

Die Berichterstattung erfolgt im Einklang mit dem australischen Modern Slavery Act 2018 (Cth) und dient als freiwilliger Bericht gemäss dem Modern Slavery Act (2015) des Vereinigten Königreichs. Der Bericht beschreibt unseren Ansatz und die Massnahmen, die wir bereits ergriffen haben und noch unternehmen, sowie unsere Verpflichtung, die Risiken moderner Sklaverei in unserem Unternehmen und unseren Lieferketten zu bekämpfen. 

Unsere Nulltoleranz gegenüber moderner Sklaverei ist in unserem Verhaltenskodex, dem Verhaltenskodex für Lieferantinnen und Lieferanten sowie in unserer gruppenweiten Menschenrechtsrichtlinie verankert. Wir beteiligen uns an dem Global Compact der Vereinten Nationen, einer Reihe von Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeit, Umwelt und Korruptionsbekämpfung. Wir arbeiten in Übereinstimmung mit den lokalen Gesetzen und den relevanten internationalen Rahmenwerken, einschliesslich der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation.

2021 haben wir Schritte unternommen, um unseren Ansatz der verantwortungsvollen Beschaffung zu stärken:

  • Wir haben die Entwicklung einer gruppenweiten Richtlinie und eines Standards für verantwortungsvolle Beschaffung, eines Verhaltenskodexes für Lieferantinnen und Lieferanten sowie eines Verfahrens zur Sorgfaltsprüfung in den Lieferketten für Metalle und Mineralien eingeleitet. 
  • Auf der Grundlage von Risiken im Zusammenhang mit Menschenrechten, Konflikten und Good Governance haben wir unser Instrument zur Identifizierung von Konflikt- und Hochrisikogebieten überprüft und aktualisiert. 
  • Wir haben unsere Gruppenrichtlinien zu Menschenrechten und zur sozialen Performance eingeführt, gestützt durch technische Webinare, um die Erwartungen und Anforderungen zu erläutern.   
  • Wir haben unseren gruppenweiten Standard zur sozialen Performance eingeführt, der von Industrieunternehmen verlangt, ein System zu entwickeln, um soziale Probleme zu erfassen, zu untersuchen, darauf zu reagieren und Abhilfe zu schaffen. 
  • Wir haben in unseren Zink-, Kupfer-, Kobalt- und Nickelbetrieben und ihren Lieferketten Risikobewertungen durchgeführt, welche sich an den Risiken gemäss Anhang II des OECD-Leitfaden zur Erfüllung der Sorgfaltspflichten zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten für Minerale aus Konflikt- und Hochrisikogebieten orientieren. 
  • Wir haben unseren gruppenweiten Standard für Verträge (Group Contracting Standard) eingeführt, der die Aufnahme von Klauseln in unsere Verträge mit unseren Metall- und Mineralienlieferanten hinsichtlich der Einhaltung unserer einschlägigen Lieferantenstandards vorschreibt und eine Anleitung zur Verhandlung solcher Klauseln enthält. 

Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, mit unseren Geschäftspartnern, Mitarbeitenden und externen Stakeholdern zusammenzuarbeiten, um den Risiken der modernen Sklaverei in unseren Betrieben und Lieferketten entgegenzuwirken. Darüber hinaus prüfen Konsumenten zunehmend die Lieferketten der Produkte, die sie kaufen. Entsprechend verstärken wir weiterhin die Massnahmen, um unseren Kunden zu versichern, dass die von ihnen gekauften Materialien sowohl auf nachhaltige wie auch auf ethische Art und Weise produziert werden.  

Indem wir Massnahmen ergreifen, um die Risiken der modernen Sklaverei zu erkennen und zu mindern, wird auch das Risiko einer damit verbundenen Betriebsunterbrechung – die sich aus der Aufdeckung moderner Sklaverei für unser Unternehmen ergeben würde – reduziert. 

Bei Glencore ist es unser Zweck, die Rohstoffe, die das tägliche Leben voranbringen, verantwortungsvoll zu bereitzustellen. Wir verpflichten uns, unseren Zweck auf eine Weise zu erfüllen, die die Rechte unserer Mitarbeitenden, der Gemeinden, sowie derjenigen, die an unseren Lieferketten beteiligt sind und der von unseren Aktivitäten betroffenen Interessengruppen respektiert. 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:


Caterina Beffa
T +41 41 709 37 79 
M +41 79 873 71 93
caterina.beffa@glencore.com

 

Hinweise für Redaktionen


Über Glencore
Glencore ist eines der weltweit grössten diversifizierten Rohstoffunternehmen und ein bedeutender Produzent und Vermarkter von über 60 verantwortungsvoll geförderten Rohstoffen, die das tägliche Leben voranbringen. Über ein weltumspannendes Netz von Anlagen, Kunden und Lieferanten produzieren, verarbeiten, recyceln, beschaffen, vermarkten und vertreiben wir die Rohstoffe, welche die Dekarbonisierung ermöglichen und gleichzeitig den heutigen Energiebedarf decken. 

Glencore beschäftigt etwa 135’000 Mitarbeitende, einschliesslich Auftragnehmer. Wir sind in über 35 Ländern vertreten – sowohl in etablierten als auch in rohstoffreichen Wachstumsregionen. Unsere industriellen Aktivitäten werden von einem globalen Netz aus mehr als 40 Marketingniederlassungen unterstützt. 

Unsere Kunden sind Industrieverbraucher in den Bereichen Automobilindustrie, Stahl, Stromerzeugung, Batterieproduktion und Öl. Darüber hinaus bieten wir den Produzenten und Industrieverbrauchern von Rohstoffen Leistungen im Finanz- und Logistikbereich und andere Dienstleistungen an.

Glencore ist stolz darauf, Mitglied der Freiwilligen Prinzipien für Sicherheit und Menschenrechte und des Internationalen Rats für Bergbau und Metalle (ICMM) zu sein. Wir sind ein aktives Mitglied der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI).

Glencore ist sich der Verantwortung bewusst, zu den globalen Bemühungen zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens beizutragen. Unsere Ambition ist es, bis zum Jahr 2050 ein Unternehmen mit Netto-Null-Gesamtemissionen zu sein. Im August 2021 haben wir unser mittelfristiges Emissionsreduktionsziel auf 50% bis 2035 erhöht (Basis: 2019) und ein neues kurzfristiges Ziel von 15% bis 2026 (Basis: 2019) festgelegt.

 

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