Glencore veröffentlicht den Nachhaltigkeitsbericht 2021

veröffentlicht: 21/04/2022

Baar, Schweiz
21. April 2022

Heute veröffentlichte Glencore plc («Glencore») ihren Nachhaltigkeitsbericht 2021, der auf der Website von Glencore abgerufen werden kann.

Unser Nachhaltigkeitsbericht 2021 beinhaltet auch unser ESG-Datenbuch (Environment, Social and Governance – Umwelt, Soziales und Unternehmensführung). Dieses steht mit den Berichtsanforderungen des Global Reporting Index im Einklang und bildet die International Council on Mining & Metals (ICMM) Mining Principles (Bergbauprinzipien des Internationalen Rats für Bergbau und Metalle), die Prinzipien des United Nations Global Compact sowie die Berichtsanforderungen des Metals and Mining Sustainability Accounting Standard des Sustainability Accounting Standards Board ab. 

Wie in den vergangenen Jahren konzentriert sich auch der diesjährige Nachhaltigkeitsbericht auf die Bereiche, die Glencore als wesentlich für das Unternehmen, die Betriebe sowie für ihre internen und externen Anspruchsgruppen identifiziert hat. Wir vermitteln einen Überblick über den Ansatz, die Leistung und die Aktivitäten während des Jahres in Bezug auf jedes wesentliche Thema. Ausserdem liefern wir Fallstudien zu den Massnahmen, die unsere Rohstoffabteilungen ergriffen haben, um die Verbesserung der Leistung in unseren Betrieben voranzutreiben. 

Kalidas Madhavpeddi, Präsident des Verwaltungsrats, bemerkte: «Ich freue mich über die Aktivitäten, die Glencore im Jahr 2021 unternommen hat, um die Leistung bei wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen zu verbessern.»

«In meinem ersten Jahr als Verwaltungsratspräsident von Glencore habe ich einen grossen Teil meiner Zeit damit verbracht, mich mit unseren Aktionärinnen und Aktionären zu treffen und ihre Gedanken zu unserem Geschäft zu hören. Ein wichtiges Thema unserer Diskussionen war unsere Klimastrategie. Der Klimawandel ist für uns im Verwaltungsrat ein ständiger Tagesordnungspunkt. 2021 haben wir unser internes Regelwerk zum Klimawandel überarbeitet, um die Umsetzung unserer Klimastrategie und der dazugehörigen Arbeitsprogramme voranzutreiben. Strategische Entscheidungen in Bezug auf unser Klimaprogramm werden vom Verwaltungsrat getroffen und die Ziele unserer neuen Klimawandel-Taskforce werden ebenfalls vom Verwaltungsrat festgelegt, welcher auch die Arbeit der Taskforce beaufsichtigt.»

«Wir überprüfen kontinuierlich die Ausrichtung der Positionen und Aktivitäten unserer Industrieorganisationen zu Klimawandel und Energie an unserer eigenen Position zum Klimawandel und den Zielen des Übereinkommens von Paris.»

«Verfolgt eine Industrieorganisation einen Ansatz, der nicht mit unseren Werten, unserem Verhaltenskodex und unserer Richtlinie für politisches Engagement oder den Zielen des Pariser Klimaabkommens übereinstimmt, werden wir entsprechende Massnahmen ergreifen. Dazu kann der konstruktive Austausch mit dieser Organisation gehören oder – falls kein Fortschritt erzielt werden kann – der Austritt aus dieser Organisation und die Schaffung einer unabhängigen Interessenvertretung.»

«Unser Verwaltungsrat ist nach wie vor der Ansicht, dass unser verantwortungsvolles Stewardship-Modell bei unseren Kohleanlagen für alle Anspruchsgruppen das Richtige ist. Nicht nur würde die Verlagerung von kohlenstoffintensiven Anlagen auf andere die Welt nicht auf Netto-Null-Emissionen bringen – dies wäre wahrscheinlich auch weniger wirksam und würde gleichzeitig andere ESG-Risiken verstärken und die Transparenz verringern. Unser Verwaltungsrat ist der Ansicht, dass die ESG-Verantwortung für diese Anlagen direkt von Glencore als verantwortungsvolle Betreiberin getragen werden sollte, anstatt sie jemand anderem zu überlassen.»

Gary Nagle, Chief Executive Officer, erklärte: «Ich bin stolz auf den Fortschritt, den Glencore erzielt, um Nachhaltigkeit in all unseren Geschäftstätigkeiten zu verankern. 2021 konnten wir durch die Einführung neuer und überarbeiteter Gruppenrichtlinien und ihrer zugehörigen Governance-Dokumente einen robusteren und konsistenteren Ansatz bezüglich Gesundheit, Sicherheit, Umwelt, Gemeinden und Menschenrechten in all unseren Betrieben ins Leben rufen.»

«Wir anerkennen zudem die starke Fokussierung unserer Anspruchsgruppen auf den Klimawandel und ihre Erwartung an Glencore, ihre Geschäftsstrategie mit den Zielen des Übereinkommens von Paris in Einklang zu bringen. Wir engagieren uns intensiv mit interessierten Anspruchsgruppen, vor allem mit der Investoreninitiative Climate Action 100+.»

«2021 haben wir unser Engagement für die Reduktion unserer Gesamtemissionen – Scope 1, 2 und 3 – gestärkt, was unsere Ambition untermauert, bis 2050 ein Unternehmen mit Netto-Null-Gesamtemissionen zu werden. Unsere überarbeiteten Ziele lauten:

  • 15% Reduktion gegenüber 2019 bis 2026 und
  • 50% Reduktion gegenüber 2019 bis 2035

Wir nutzen die Szenarien des Weltklimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC), um zu verdeutlichen, dass wir das Netto-Null-Ziel einhalten. Unser Ziel für 2026 liegt in der Bereich der 1,5°C-Szenarien des IPCC (IPCC SR1.5), und unser Ziel für 2035 ist am NZE-2050-Szenario der IEA ausgerichtet, was wiederum mit IPCC SSP1-1.9 (IPCC AR6WGI) übereinstimmt.»

«Die Massnahmen, die der Verwaltungsrat und ich bei der Überprüfung unserer Sicherheitsleistung und bei der Stärkung unserer Sicherheitskultur ergriffen haben, treiben die Verbesserung der Leistung voran. Wir sind entschlossen, Todesfälle in unserem gesamten Unternehmen zu beseitigen, und Sicherheit hat für uns nach wie vor oberste Priorität.»

«Die gruppenweite Überprüfung unseres Umgangs mit kulturellem Erbe wurde 2020 eingeleitet und hat zur Erarbeitung eines eigenständigen Standards für kulturelles Erbe geführt. So können wir solide und konsistente Verfahren in unserem gesamten Industriegeschäft gewährleisten. Dieser Standard wird die Sichtbarkeit und Priorität des Managements des kulturellen Erbes im gesamten Unternehmen verstärken und klare Leistungserwartungen für alle Industrieanlagen festlegen.»

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:


Caterina Beffa
T +41 41 709 37 79 
M +41 79 873 71 93
caterina.beffa@glencore.com

 

Hinweise für Redaktionen

Glencore ist eines der weltweit grössten diversifizierten Rohstoffunternehmen und eine bedeutende Produzentin und Vermarkterin von über 60 verantwortungsvoll geförderten Rohstoffen, die das tägliche Leben voranbringen. Über ein weltumspannendes Netz von Anlagen, Kunden und Lieferanten produzieren, verarbeiten, recyceln, beschaffen, vermarkten und vertreiben wir die Rohstoffe, welche die Dekarbonisierung ermöglichen und gleichzeitig den heutigen Energiebedarf decken. 

Glencore beschäftigt etwa 135’000 Mitarbeitende, einschliesslich Auftragnehmer. Wir sind in über 35 Ländern vertreten – sowohl in etablierten als auch in rohstoffreichen Wachstumsregionen. Unsere industriellen Aktivitäten werden von einem globalen Netz aus mehr als 40 Marketingniederlassungen unterstützt. 

Unsere Kunden sind Industrieverbraucher in den Bereichen Automobilindustrie, Stahl, Stromerzeugung, Batterieproduktion und Öl. Darüber hinaus bieten wir den Produzenten und Industrieverbrauchern von Rohstoffen Leistungen im Finanz- und Logistikbereich und andere Dienstleistungen an.

Glencore ist stolz darauf, Mitglied der Freiwilligen Prinzipien für Sicherheit und Menschenrechte und des Internationalen Rats für Bergbau und Metalle (ICMM) zu sein. Wir sind ein aktives Mitglied der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI).

Glencore ist sich der Verantwortung bewusst, zu den globalen Bemühungen zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens beizutragen. Unsere Ambition ist es, bis zum Jahr 2050 ein Unternehmen mit Netto-Null-Gesamtemissionen zu sein. Im August 2021 haben wir unser mittelfristiges Emissionsreduktionsziel auf 50% bis 2035 erhöht (Basis: 2019) und ein neues kurzfristiges Ziel von 15% bis 2026 (Basis: 2019) festgelegt.

 

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