Fragen & Antworten

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die uns häufig gestellt werden. Weitere Antworten finden Sie auf unserer globalen Webseite (ENG).  
Haben Sie weitere Fragen an uns? Dann kontaktieren Sie uns bitte über unsere Social Media-Kanäle oder über Kontakt.

Was tut Glencore in der Schweiz?

Glencore wurde vor über 40 Jahren in der Schweiz gegründet. In der Gemeinde Baar im Kanton Zug befindet sich unser Hauptsitz. 

Seit unserer Gründung sind wir kontinuierlich gewachsen. In Baar beschäftigen wir heute mehr als 850 Mitarbeitende. Wir gehören zu den grössten Arbeitgebern in der Zentralschweiz. Mit Ausnahme der Geschäftsbereiche Öl und Landwirtschaft werden alle unsere Unternehmenssegmente und Konzernfunktionen von Baar aus geführt.

Was trägt Glencore zur Schweiz bei?

Glencore ist mit der Schweiz, dem Kanton Zug und der Gemeinde Baar eng verbunden. Wir leisten einen aktiven Beitrag an lokale Gemeinden in der Schweiz und unterstützen zahlreiche Projekte und Institutionen, darunter auch Wohltätigkeitsorganisationen.

Wir finanzieren und unterstützen Kultur- und Sporteinrichtungen, Veranstaltungen und die Nachwuchsteams regionaler Sportvereine. 

Wir sorgen aber auch dafür, dass junge Menschen den Einstieg ins Berufsleben finden. Hierfür arbeiten wir mit bildxzug, dem Verband für Berufsbildung in Zug zusammen und beschäftigen in der Schweiz mehrere Auszubildende. Siehe auch Karriere.

Bieten Sie in der Schweiz Lehrstellen und Praktika an?

Ja. Glencore arbeitet mit bildxzug, dem Berufsbildungsverband in Zug, zusammen. Wir bilden Lernende im kaufmännischen Bereich und in der Informatik aus und bieten auch WMS-Praktika an. Auf diesem Weg unterstützen wir junge Erwachsene bei ihren Karrierezielen. 

Wie arbeiten Sie mit NGOs und anderen Stakeholdern in der Schweiz zusammen?

Wir arbeiten sowohl mit Schweizer als auch internationalen NGOs und anderen Stakeholdern zusammen und stehen mit diesen in einem offenen Dialog. In Zug treffen wir uns beispielsweise regelmässig mit Kirchenvertretern, um mögliche Bedenken oder Fragen zu besprechen.  

Im April 2014 besuchte unser CEO Ivan Glasenberg mit Schweizer Bürgern und NGOs unsere Standorte in Kolumbien. 

Zahlen Sie in der Schweiz Steuern?

Ja. Glencore wird gemäss den für den Bund und den Kanton geltenden Vorschriften besteuert.


Wie viel wir in den anderen Ländern bezahlen, in denen wir tätig sind, kann in unserem jährlich erscheinenden Bericht zu den 
geleisteten Zahlungen an Regierungen (ENG) nachgelesen werden.

Warum steht Glencore so häufig in der Kritik?

Glencore ist im Rohstoffsektor tätig. Dem Rohstoffsektor werden häufig Umweltverschmutzung und Ausbeutung vorgeworfen. Im Zentrum der Diskussion stehen jedoch meistens Vorfälle, die lange Zeit zurückliegen oder stark vereinfacht beziehungsweise einseitig dargestellt werden. 

Der Rohstoffsektor hat eine schwierige Vergangenheit. Es wurden aber grosse Fortschritte erzielt. 

Als global tätiges, börsenkotiertes Schweizer Unternehmen hält sich Glencore an internationale Standards und Richtlinien. Wir bringen uns aktiv in diversen nationalen und internationalen Gremien ein, um langfristige Verbesserungen zu erzielen. Überdies bemühen wir uns zu verstehen, welche Auswirkungen unsere Tätigkeiten haben und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Programme im Bereich der Nachhaltigkeit voranzubringen. Unsere Massnahmen und Fortschritte dokumentieren wir in unserem
Nachhaltigkeitsbericht. Wir legen jährlich unsere Zahlungen an Regierungen (ENG) offen, um mehr Transparenz über Zahlungsströme zu schaffen. Ausserdem haben wir 2017 einen Bericht zum Modern Slavery Act (ENG) publiziert. Darin stellen wir dar, wie wir gegen moderne Sklaverei und allfällige Verstösse gegen Arbeitnehmerstandards vorgehen.

Wie stehen Sie zu Kinder- und Zwangsarbeit?

Wir tolerieren keine Form der Kinder- oder Zwangsarbeit in unserem Unternehmen. Dasselbe gilt für unsere Lieferanten und Dienstleister weltweit.
Im Kleinbergbau (engl. artisanal mining) in der Demokratischen Republik Kongo wird Kobalt zum Teil unter Einsatz von Kinderarbeit gewonnen. Wir betreiben keinen Kleinbergbau und bei uns wird kein Kobalt von Kindern abgebaut. Glencore fördert Rohstoffe industriell und kauft oder verarbeitet keine Grundstoffe, die durch Kleinbergbau gewonnen werden. Wir unterstützen aber diverse Programme zur Bekämpfung der endemischen Armut in dieser Region, der eigentlichen Ursache für den Kleinbergbau. 

Missachtet Glencore die Rechte seiner Arbeitnehmer?

Nein. Die Einhaltung der Rechte unserer Mitarbeitenden und der Menschen an den Orten, in denen wir tätig sind, haben für uns Priorität. Wir unterstützen das Kernübereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und anerkennen das Recht unserer Mitarbeitenden auf eine sichere Arbeitsumgebung, Vereinigungsfreiheit, kollektive Vertretung, gerechte Vergütung, Arbeitsplatzsicherheit und Möglichkeit zur Weiterentwicklung.

Es ist uns wichtig, an all unseren Standorten offen und ehrlich mit den Gewerkschaften zusammenzuarbeiten und mit all unseren Stakeholdern einen transparenten und konstruktiven Dialog zu führen. 

Allfällige Bedenken oder Beschwerden bezüglich der Arbeitsbedingungen können über die zur Verfügung stehenden anonymen Mechanismen geäussert werden. Allen Meldungen wird vor Ort nachgegangen und sie werden gegebenenfalls von unserer HR Abteilung in Baar überprüft. 
Weitere Informationen finden Sie hier (ENG).

Glencore

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