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Die Gesundheit von Mensch und Natur steht im Zentrum

Author: Glencore | Datum: 20/03/2020

Mount Isa in Australien gehört zu den rohstoffreichsten Regionen der Welt. Um sowohl die Einwohner der Gemeinde als auch die Umwelt vor möglichen Folgen des Rohstoffförderung zu schützen, setzt Glencore auf diverse Sicherheitsmassnahmen – in der Luft, zu Wasser und am Boden.

«Ich bin in dieser Region aufgewachsen – und schütze heute die Umwelt der Gemeinde, die ich liebe», erklärt Morgan Fenwick. Sie arbeitet bei Glencore als Environmental Coordinator der Mount Isa Mines. Mount Isa liegt in der Provinz Queensland im Norden Australiens und blickt auf eine lange und erfolgreiche Bergbaugeschichte zurück: Während fast 100 Jahren hat sich die Stadt Mount Isa parallel zum Bergbau entwickelt. Heute ist sie das grösste und wichtigste Siedlungsgebiet der Region.

2003 übernahm Glencore den Betrieb der Bergbauanlage Mount Isa Mines (MIM). Von Beginn an stand die Sicherheit und die Gesundheit der Gemeinde an oberster Stelle.

Erfahren Sie, wie sich Mount Isa Mines und die Stadt Mount Isa gemeinsam weiterentwickelt haben.

Wissenschaftliche Studien zur Verbesserung der Praxis

MIM fördert und verarbeitet Kupfer, Zink, Blei und Silber. Diese Mineralien werden zur Herstellung zentraler Güter des täglichen Lebens benötigt, darunter Mobiltelefone, Kühlschränke oder Waschmaschinen. Die Förderung dieser Rohstoffe verursacht Staub und Emissionen, entsprechend ist für uns klar, dass höchste Sicherheitsansprüche gelten müssen um die lokale Bevölkerung und die Umwelt zu schützen. Seit 2003 investierte das Unternehmen rund 600 Millionen australische Dollar, um die Bleibelastung sowie der rund 4500 Mitarbeitenden von MIM und der Gemeinde zu minimieren.

2006 gab MIM die unabhängige Studienreihe Lead Pathways Study in Auftrag. Durchgeführt wurden die Untersuchungen vom Centre for Mined Land Rehabilitation der Universität von Queensland in Zusammenarbeit mit dem National Research Centre for Environmental Toxicology. Die Fachleute untersuchten die natürlichen und industriellen Verbreitungswege von Blei und anderen Schwermetallen in der Gemeinde und bewerteten die potenziellen Risiken für die Umwelt sowie für die Gesundheit der lokalen Bevölkerung. Die Studie gelangte zum Schluss, dass diese Risiken generell gering ausfallen. MIM hat dennoch Vorkehrungen getroffen, um die Auswirkungen des Betriebs auf die Gemeinde und die Umwelt zu minimieren. 

Die Luftqualität ständig im Blick

Die Lead Pathways Study konzentriert sich im Rahmen von drei Berichten auf mögliche Rückstände im Boden, in der Luft und im Wasser. Die aus der Studienreihe hervorgegangenen Empfehlungen hat MIM erfolgreich umgesetzt. Wie ging man dabei vor? Der Bereich Luft bietet ein anschauliches Beispiel: «Die Massnahmen, die wir zur Kontrolle unserer Emissionen unternehmen, suchen ihresgleichen», erklärt Matthew Meere, Senior Technical Air Quality Advisor von MIM. Um die Luftqualität in der Region sicherzustellen, kommen 13 Überwachungsstationen und über 50 individuellen Messeinheiten zum Einsatz. Diese bilden das umfangreichste Netzwerk zur Überwachung der Luftqualität in ganz Australien. Im Kontrollzentrum werden die Daten zur Luftqualität sowie den Wetterbedingungen in Echtzeit beobachtet, um die Schwefeldioxidemissionen zu minimieren und zu gewährleisten, dass regulatorische Grenzwerte eingehalten werden. Überschreiten die Emissionen einen bestimmten Grenzwert, kann dies dazu führen, dass entweder Teile des Betriebs abgeschaltet werden – oder sogar der Gesamtbetrieb vorübergehend eingestellt wird. So wird sichergestellt, dass die gesetzlichen Richtwerte eingehalten werden.

Ergänzt werden diese Massnahmen u.a. durch das regelmässige Entnehmen von Wasser- und Sedimentproben sowie strikten Hygienevorschriften für die Mitarbeitenden von MIM. 

Mehr zu den verschiedenen Massnahmen, die Glencore in Mount Isa umsetzt, finden Sie hier.