Nachhaltigkeitsbericht 2019

Author: Glencore | Datum: 14/05/2020

Wir wollen unseren Ansatz weiter stärken

In diesem Jahr haben wir unseren 10. Nachhaltigkeitsbericht  veröffentlicht. Unser Anspruch ist es, unseren Ansatz weiter zu stärken. Darin zeigen wir auf, wie wir daran arbeiten, Nachhaltigkeit in jeden Aspekt unseres Geschäfts zu integrieren. Denn Nachhaltigkeit ist ein Kernaspekt unserer Tätigkeit. Unsere Aufgabe ist es, die Rohstoffe, die das tägliche Leben voranbringen, verantwortungsvoll zu produzieren und zu vermarkten.

Unsere Leistungen im Bereich Sicherheit

Keine schweren Verletzungen und Todesfälle in unseren Betrieben – das ist unser Ziel. Wir sind zutiefst betroffen, dass 2019 siebzehn Menschen in unseren Betrieben tödlich verunglückt sind. Der Verlust eines Lebens ist inakzeptabel. Wir sind überzeugt, dass wir durch eine starke Führung sichere Arbeitsplätze für alle unsere Mitarbeitenden schaffen und erhalten können.

Wir haben unmittelbar Massnahmen getroffen und eine Reihe von Initiativen implementiert, um unsere Leistung im Bereich der Sicherheit zu verbessern. Hierzu gehören beispielsweise umfangreiche Massnahmen zur Vermeidung von Todesfällen bei Mopani Copper Mines in Sambia und bei Kazzinc in Kasachstan. Beide Betriebe haben unsere Sicherheitserwartungen und -standards nicht erfüllt. Teil der genannten Initiativen ist die Etablierung eines Performancemassstabs, durch den sich Möglichkeiten zur Verbesserung von Prozessen und Verhaltensweisen identifizieren lassen.

Ausserdem führen wir bei den zehn Betrieben mit der schlechtesten Sicherheitsperformance eine tiefgreifende, unternehmensgeführte Untersuchung zur Umsetzung unserer konzernweiten Initiative SafeWork durch.

Unser Fortschritt bei der Reduzierung von Emissionen

Als einer der grössten diversifizierten Rohstoffkonzerne der Welt kommt uns eine Schlüsselrolle beim Übergang in eine kohlenstoffarme Wirtschaft zu. Entsprechend sind wir bestrebt, unseren eigenen CO2-Fussabdruck zu reduzieren. Zudem unterstützen wir nationale Programme zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.

2017 haben wir uns das Ziel gesetzt, die Scope-1- und -2-Emissionenintensität bis 2020 um 5% gegenüber 2016 zu verringern. Wir haben dieses Ziel übertroffen und unsere Emissionsintensität bis jetzt um 9,7% reduziert. 

Im Februar 2020 haben wir angekündigt, dass unsere geplante Senkung der Scope-3-Emissionen bis 2035 etwa 35% betragen wird. Scope-3-Emissionen sind indirekte Treibhausgasemissionen entlang unserer Lieferkette, die sich aus dem Verkauf und der Nutzung unserer Produkte, insbesondere Öl und Kohle, ergeben. Wir haben als eines der ersten Rohstoffunternehmen unsere Scope-3-Prognosen veröffentlicht. Im Laufe des Jahres werden wir langfristige Zielvorgaben für unsere Scope-1- und -2-Emissionen publizieren womit  die Ziele des Pariser Abkommens unterstützt werden.

Unser Engagement für eine verantwortungsvolle Förderung und Lieferung von Rohstoffen

Zusätzlich zu unserem Bemühen, verantwortungsvoll zu handeln, sind wir bestrebt, soziale, ethische und umweltbezogene Aspekte in unsere Beziehungen mit Lieferanten und Kunden zu integrieren. Besonders wichtig ist uns hierbei, das Risiko von Menschenrechtsverletzungen in unseren Lieferketten zu verstehen und zu bekämpfen.

Im letzten Jahr wurden wir Mitglied der Responsible Minerals Initiative (RMI). Die RMI ist eine angesehene Plattform. Sie umfasst  380 Mitgliedsunternehmen und befasst sich mit der verantwortungsvollen Mineralbeschaffung in den Lieferketten seiner Mitglieder. 

Um unsere Bemühungen einer verantwortungsvollen Kobaltvermarktung zu unterstützen, sind wir Ende 2019 dem Responsible Sourcing Blockchain Network (RSBN) beigetreten. Die RSBN ist eine wegweisende Initiative im Bereich der Metall-Lieferkette. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Blockchain bei der Rohstoffproduktion eingesetzt werden kann.

Unsere Unterstützung während COVID-19

Aktuell herrschen überall auf der Welt ungewisse Zeiten wegen der schnellen Ausbreitung der COVID-19-Pandemie. Das Virus hat auch für Glencore Auswirkungen. Die meisten unserer Büroangestellten arbeiten von zu Hause aus. Einige unserer Anlagen haben aufgrund der Schliessung von Ländergrenzen und von Regierungen verordneten Lockdowns den Betrieb auf Wartungsarbeiten zurückgefahren. 

Uns ist bewusst, dass die Pandemie erhebliche Auswirkungen auf unsere Mitarbeitenden, ihre Familien und die lokalen Gemeinschaften an unseren Betriebsstätten hat. Mittels eines Community Support Fonds in der Höhe von $25 Millionen wollen wir flexibel und schnell Hilfe leisten und unseren Teams vor Ort bei der Unterstützung ihrer Gemeinschaften unter die Arme greifen. 

Laden Sie unseren Nachhaltigkeitsbericht hier runter (nur in englischer Sprache verfügbar) und erfahren Sie mehr.