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Schweizer Energiestrategie 2050 – welche Rolle haben Rohstoffe?

Author: Glencore | Datum: 17/01/2020

Kenny Ives, Head of Nickel Marketing bei Glencore, hielt am 17. Januar 2020 am Stromkongress in Bern eine Gastrede und beleuchtete die Bedeutung von Rohstoffen für die erfolgreiche Umsetzung der Energiestrategie 2050 der Schweiz.

Der vom Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) und Electrosuisse gemeinsam organisierte Stromkongress fand dieses Jahr zum 14. Mal in Bern statt. Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren Führungskräfte aus dem Energie- und Industriesektor sowie aus Wissenschaft und Politik über die wichtigsten Trends rund um das Thema Energie in der Schweiz.

Energiestrategie 2050

Die Energiestrategie 2050 ist darauf ausgerichtet, die Energieeffizienz in der Schweiz zu erhöhen, erneuerbare Energien zu fördern und bis 2050 aus der Kernenergie auszusteigen. Kenny Ives, unser Head of Nickel Marketing, diskutierte „aus der Sicht eines Bergbauunternehmens“, welche Rohstoffe für die Energie- und Mobilitätswende und ganz konkret für die Umsetzung der Energiestrategie der Schweiz in den kommenden 30 Jahren von zentraler Bedeutung sein werden.

Angesichts der Tatsache, dass die Weltbevölkerung kontinuierlich wächst und bis 2050 weitere 1,9 Milliarden Menschen auf der Erde leben werden, nehmen Bergbauunternehmen wie Glencore beim Übergang auf erneuerbare Energien eine Schlüsselrolle ein. Dies gerade weil der Bedarf an nachhaltig geförderten Rohstoffen so hoch sein wird wie nie zuvor.

Der Bergbau ist heute wichtig…

Die Bergbauindustrie spielte für die Industrielle Revolution eine entscheidende Rolle und ist seit jeher ein wichtiger Teil des täglichen Lebens. Die von uns produzierten Rohstoffe werden auf vielfältige Weise genutzt; von Nickel für den Stahl im Baugewerbe bis hin zu Kobalt für Batterien von Mobiltelefonen sind Rohstoffe in allen Bereichen unseres täglichen Lebens präsent.

…und wird auch in Zukunft von grosser Bedeutung sein

Glencore ist ein bedeutender Produzent von Rohstoffen, die bei der Umstellung auf erneuerbare Energien benötigt werden. Wir vermarkten Metalle wie Kupfer, Kobalt und Nickel, die in Solaranlagen, Windkraftanlagen, Akkus und Stromnetzen Verwendung finden. Es sind eben diese Rohstoffe, die auch zur Dekarbonisierung klassischer Energieträger benötigt werden.

Die Dekarbonisierung ist von entscheidender Bedeutung, um weltweit die CO2-Emissionen zu reduzieren. Prognosen zufolge werden für die Umsetzung der derzeitigen Emissionspolitik bis 2030 zusätzlich 22 Millionen Tonnen Kupfer benötigt. Um diese ehrgeizigen Zielvorgaben zu erfüllen, muss das Kupfervolumen innerhalb der nächsten 10 Jahre um jährlich 3,6 Prozent steigen. 

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Die Dekarbonisierung zur Umsetzung der derzeitigen Emissionspolitik

Unser Beitrag für eine kohlenstoffarme Umwelt

Um unsere eigenen CO2-Emissionen zu verringern, haben wir diverse Massnahmen getroffen. Diese reichen von der Elektrifizierung und Automatisierung von Maschinen bis hin zum Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Minenplanung. Wir setzen neueste Technologien ein und überdenken Prozessabläufe, um einen messbaren Beitrag zur Reduzierung unseres CO2-Fussabdrucks zu leisten.

Auf dem Weg ins nächste Jahrzehnt werden wir den Übergang in eine emissionsfreie Wirtschaft unterstützen. Dabei halten wir uns auch an die Ziele der Vereinten Nationen, welche eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene anstreben, einschliesslich der Sicherstellung eines universellen Zugangs zu erschwinglicher Energie.
Weitere Informationen erhalten Sie in der englischen Präsentation von Kenny Ives.