Vielfalt im Rohstoffsektor

Author: Glencore | Datum: 09/05/2018

Vielfalt am Arbeitsplatz bedeutet eine Vielfalt des Denkens, die Entwicklung neuer Ideen und Arbeitsweisen. Wir sind an über 150 Standorten in über 50 Ländern präsent. Von der Förderung von Rohstoffen zum Transport bis hin zum Verkauf umfassen unsere Leistungen ein sehr breites Spektrum. Entsprechend vielfältig sind auch die Berufsprofile unserer Mitarbeitenden. Wir beschäftigen Bergbauarbeiter, Maschineningenieure, Logistiker, Fahrer, IT-Spezialisten und Trader, um nur ein paar Beispiele zu nennen. 
 

Mehr Frauen in den Bergbau – aber wie?

Soweit, so gut. Wie sieht es aber mit dem Geschlechterverhältnis aus? Schliesslich gilt der Rohstoffsektor gemeinhin als Männerdomäne. An unserem Hauptsitz in der Schweiz liegt der Frauenanteil bei etwa 40 Prozent. Über die Gruppe liegt der Frauenanteil zurzeit bei etwas über 17 Prozent. Im Marketing sind es rund 40 Prozent. Es ist vor allem im Bergbau, wo es an weiblichen Fachkräften mangelt. Das liegt unter anderem daran, dass Frauen in Bergbau-bezogenen Ausbildungen immer noch die Minderheit darstellen.

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Um die Lücke an weiblichen Fachkräften zu schliessen, hat Glencore in Mount Isa, Australien, 2016 das Mentoring-Programm «Girls for Mining» ins Leben gerufen. Das Projekt unterstützt Schülerinnen aus der Region Mount Isa bei ihrer Berufswahl. Während sechs Monaten werden junge Sekundarschülerinnen von unseren Mitarbeiterinnen vor Ort, die selbst im Bergbau tätig sind, durch die verschiedensten Funktionen geführt. So werden sie darin bestätigt, dass sie in jedem Sektor spannende Berufsperspektiven erwarten. Seit der Einführung 2016 haben 25 junge Frauen am Mentoring-Programm «Girls in Mining» teilgenommen.

«Unser Ziel ist es, Arbeitskräfte einzustellen, welche die demografische Struktur der Gemeinden widerspiegeln, in denen wir tätig sind»

Gerda Schwindt, Head of HR

Berufschancen ethnischer Minderheiten fördern – ein länderspezifischer Ansatz

Glencore versucht, hauptsächlich Leute aus der Region zu beschäftigen. 2017 stammten 96% unserer Belegschaft aus den Ländern, in denen wir tätig sind. Zu unseren Zielen gehört auch die berufliche Integration ethnischer Minderheiten. 

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In Kanada hat Glencore ein Ausbildungsprojekt für Inuit, eine in Nunavik lebende indigene Völkergruppe, initiiert. Zwei Jahre lang werden die teilnehmenden Inuit zu Bergbaumitarbeitenden ausgebildet. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten sie eine Festanstellung in unserer Nickelmine im Norden Kanadas. Unsere Raglan Mine in Québec gehört zu den grössten lokalen Arbeitgebern und Ausbildern der Inuit. 

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Die Ausbildung von Inuit ist nicht das einzige Projekt, das Glencore lanciert hat, um die berufliche Integration von ethnischen Minderheiten zu fördern. 2016 wurden wir an den Queensland Resources Council Indigenous Awards mit dem renommierten «Best Company Indigenous Employment and Training Award» ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt unser «North Queensland Indigenous Employment Program» in Australien.

Dieser Artikel erschien erstmals im Newsletter von «Women in Business». Für diesen Post wurde der Artikel leicht angepasst. Hier geht’s zu Women in Business.